Burg Spangenberg aus der Luft

Wie ist es so in unseren Stadtteilen?

Bischofferode

Bischofferode

Der östlichste Stadtteil von Spangenberg liegt am Oberlauf der Pfieffe, die wenige hundert Meter hinter dem Ort am Eisberg entspringt. Schon in der Ortslage erhält der Rinnsal mit dem Mostebach und dem Labbach seine ersten Zuflüsse. Bischofferode war schon immer ein typisches Reihendorf, liegt es doch an der wichtigen alten Handelsstraße "durch die langen Hessen".

Vermutlich ist der Ort zwischen 800 und 1200 durch Waldrodung entstanden. Urkundlich erwähnt wird der Ort „Bischovirode“ in einer Urkunde erst 1280. Die Herren Bischofferode, Besitzer zahlreicher Güter und Ländereien, lebten hier bis zum Aussterben des Geschlechts 1608. Sie waren auch die Verwalter des Schlosses und besaßen als solche in der Stadt einen Burgsitz, das ehemalige Junkerhaus in der Untergasse, welches Henne von Bischofferode 1470 an das Karmeliterkloster verkaufte. Im Dreißigjährigen Krieg wurde auch Bischofferode durch die kaiserlichen Truppen Tillys niedergebrannt.

Durch den Bau der 1879 fertig gestellten Berlin-Coblenzer-Eisenbahn, auch unter der Bezeichnung „Kanonenbahn“ bekannt, kam wieder Leben in das Dorf. Die Erlöse aus dem Waldbesitz hatten es ermöglicht schon frühzeitig die Wasserversorgung zu modernisieren, die Schule in ein Dorfgemeinschaftshaus umzubauen und eine Friedhofshalle zu errichten.

Wer mehr wissen möchte, kann in der Dorfchronik auf dem Dorfplatz nachlesen.

Einrichtungen und Infos

  • Fläche: 547 ha
  • Einwohner: 203
  • Busanbindung: Linie 440

Vereinsleben

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